Themengebiete

Prävention und Gesundheitsförderung
- Suchtmittelkonsum -

Welche Bedeutung hat Suchtmittelkonsum in der Prävention und Gesundheitsförderung?

Die zwei zentralen Schwerpunkte in diesem Themengebiet sind:

  • Förderung des Nichtrauchens
  • Sensibilisierung für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol.

Laut dem Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung aus dem Jahre 2013 rauchen in Deutschland ca. 30% der Erwachsenen. Das komsumierte Nikotin wirkt dabei stark suchterzeugend. Rauchen ist der bedeutsamste einzelne und individuell vermeidbare Risikofaktor für mehr als 40 (meist chronische) Krankheiten und verringert die Lebenserwartung drastisch.

Personen, die der Nikotinsucht dauerhaft entsagen, verringern die Gesundheitsrisiken relativ schnell und merklich. Vormals beeinträchtigte Körperfunktionen normalisieren sich bereits innerhalb kurzer Zeit, sodass sich z.B. eine bessere Lungenfunktion einstellt.

Übermäßiger Alkoholkonsum kann ebenfalls schnell in eine Abhängigkeit führen und damit Ursache für viele somatische und psychische Erkrankungen werden. Leberschäden, Bluthochdruck oder Krebserkrankungen sind nur ein kleiner Auszug hieraus. Darüber hinaus stellen stark alkoholisierte Personen eine Gefahr für ihre Mitmenschen dar, wenn sie in diesem Zustand am Straßenverkehr teilnehmen oder kriminielle Handlungen begehen.

Welche Arten von Gesundheitskursen gibt es für dieses Themengebiet?

Übersicht der Kursangebote für Suchtmittelkonsum: Förderung des Nichtrauchens, Gesundheitsgerechter Umgang mit Alkohol

Welchen Nutzen bringen diese Gesundheitskurse?

Kurse zur Förderung des Nichtrauchens klären über gesundheitliche Risiken des Rauchens auf, analysieren persönliche Gründe für den Tabakkonsum und erarbeiten Strategien zum Rauchstopp. Der Fokus liegt in der Vermittlung motivationsfördernder Maßnahmen, um auch nach Abschluss des Kurses Rückfälle zu vermeiden. Ausgesprochenes Ziel ist die dauerhafte Entsagung des Rauchens.

Gesundheitskurse zum bewussteren Umgang mit Alkohol zeigen Problemlösestrategien für die Betroffenen auf, indem sie ein besseres Verständnis für die gesundheitlichen Folgen des übermäßigen Konsums schaffen und die persönliche Kompetenz bei der Bewältigung von Belastungssituationen stärken. Dies wird auf der einen Seite durch allgemeine Aufklärung zur Wirkung von Alkohol und auf der anderen Seite durch persönliche Reflexion des individuellen Trinkverhaltens, verbunden mit einer Motivationsstärkung für eine nachhaltige Veränderung, erreicht.


Mehr Informationen finden sich im Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverband.