Themengebiete

Prävention und Gesundheitsförderung
- Entspannung / Stressbewältigung -

Welche Bedeutung hat Entspannung in der Prävention und Gesundheitsförderung?

Stress kann Ursache vielfältiger Erkrankungen sein: beginnend mit der Schwächung des Immunsystems, führt er bei zunehmender Dauer und Intensität zu allgemeinen körperlichen Beeinträchtigungen bis hin zu psychischen Erkrankungen - darunter Depressionen, Schlafstörungen oder Burn-Out.

Studien belegen, dass Kinder bereits in der Schulzeit vermehrt stressenden Faktoren ausgesetzt sind und meist keine adäquaten Bewältigungsstrategien parat haben. Durch zunehmende Anforderungen an Mobilität, Flexibilität und Leistungsbereitschaft steigt darüber hinaus auch im Erwachsenenalter das Belastungsniveau stetig an.

Die körperliche und seelische Entspannung gewinnt daher immer mehr an Bedeutung und ist Voraussetzung für einen langfristig gut funktionierenden Organismus, der auf Dauer leistungsfähig sein kann. Es gibt dabei vielfältige Ansätze der Stressbewältigung, die in den einzelnen Kursarten jeweils anders fokussiert werden. Dabei ist es nicht unüblich, dass man mehrere Verfahren ausprobiert, bis man die optimale Methode (oder eine Kombination aus mehreren) für sich selbst gefunden hat. Die Angebote reichen dabei von körperlicher Aktivität bis hin zu meditativen Konzentrationsübungen.

Welche Arten von Gesundheitskursen gibt es für dieses Themengebiet?

Übersicht der Kursangebote für Entspannung: Progressive Muskelentspannung, Tai Chi, Qi Gong, Hatha Yoga, Autogenes Training

Welchen Nutzen bringen diese Gesundheitskurse?

Der Nutzen jedes einzelnen Kurses ist abhängig vom thematischen Schwerpunkt. Kurse können reaktiven (Bewältigung bestehender Belastungssituationen) oder präventiven Charakter (Ausschaltung von auslösenden Stressfaktoren) haben. Sie können eine kurzfristige Erleichterung bei akuten Stressreaktionen bieten (Palliation) oder der langfristigen und regelmäßigen Erholung dienen (Regeneration).

Gemein ist allen Kursarten, dass diese die individuellen Bewältigungskompetenzen stärken und eine möglichst hohe Flexibilität im Umgang mit Stressbelastungen fördern. Präventive Gesundheitskurse sind dagegen nicht geeignet, wenn es sich um akut behandlungsbedürftige psychische Erkrankungen handelt, die von entsprechenden Spezialisten (Psychotherapeuten oder Psychiater) zu behandeln sind.


Mehr Informationen finden sich im Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverband.